Fenster in der Sauna

Immer wieder taucht der Wunsch auf, ein bestehender Fenster in die Sauna zu integrieren.

Grundsätzliches:

Eine Sauna braucht kein Fenster. Der Aufenthalt in der Sauna ca. 15 Minuten je Saunagang konzentriert sich voll auf das Klima und die Temperatur. Der Badende sitzt oder liegt auf der Bank. Schließt die Augen und hört auf seinen Körper. Er/Sie spürt wie sich die Poren öffnen, der Schweiß austritt und die Oberfläche netzt. Es beginnt zu tropfen. Ein Aufguß zischt die Luftfeuchtigkeit wird erhöht und die Hitze wird nun fast unerträglich.

Jetzt raus, an die frische Luft, kühle Güsse (oder Tauchbecken) und in die Ruheliege.

Nun soll aber, aus welchen Gründen auch immer, das bestehende Fenster in die Sauna integriert werden.

Was man dabei überlegen sollte:

Wo in der Sauna würde das fenster genau sein? Hält die Scheibe den extremen Temperaturunterschieden stand? Hält der Fensterrahmen das aus? Metallbeschläge werden sehr heiß.Wie kann ich die Fensterlaibung isolieren. Die Saunawand hat ca. 5cm Isoliermaterial. An der Laibung reicht die Breite des Fensterrahmens meistens für eine ordentliche Isolierung nicht aus.

Es entsteht oft eine Kältebrücke! Und das ist das eigentliche Problem beim integrieren eines bestehenden Fensters.

Das Ankleiden des Fensters ist häufig aufgrund geringer Fensterrahmenstärke nicht möglich. Besonders schwer ist es, wenn das Fenster noch zum öffnen bleiben soll.

Ein Fenster in die Saunawand zum Innenraum hin einzubauen hingegen ist kein Problem. Meistens reicht aber schon eien Ganzglastüre, dass man sich nicht "so eingesperrt" fühlet. Auch dabei muss man aber überlegen wie die Bänke laufen sollen. Denn ein Fenster unter der Bank gibt wenig Sinn.